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Posts Tagged ‘AlphaSmart 3000’

Neuer Versuch. Das Gerät mindestens 6 Stunden an der Ladestation gelassen, am Nachmittag auf den Balkon in die Sonne gesetzt und getippt. Diesmal wurden es 762 Wörter und 4.579 Zeichen, immerhin mehr als gestern. Ausgegangen ist das Gerät nicht, hat brav seinen Dienst getan.Mit dem Curser kann man wohl schnell zurück „blättern“, aber da man nur 4 Zeilen sieht, wäre es mühselig weiter im Text zurück zu gehen. Einfach schreiben, überarbeiten, löschen, usw. kann man hinterher am PC immer noch.

Anführungsstriche nicht gefunden, deshalb gibt es keine. Auch „ß“ nicht gefunden, mich aber davon nicht aufhalten lassen. Y und Z sind eine Katastrophe, die sollten nun echt an der richtigen Stelle sein, sind sie aber nicht. Wenn man jahrelang mit dem linken Zeigefinger Z tippt, kann man von sich nicht erwarten, dass man innerhalb von 2 Tagen umgepolt ist und Z jetzt mit dem linken kleinen Finger tippen soll. Mit dem Y verhält es sich umgekehrt.

Das Ergebnis folgt unten. Wem das zu ätzend ist, der sollte jetzt hier mit dem Lesen aufhören. 😉

Hilfsmittel für Schreiber 001 NaNo Sommer Camp Tag 2 001

Die Haustuer oeffnete sich und noch ehe er aus seiner verkrampften Haltung aufstehen und lossprinten konnte, krachte etwas gegen seinen Schaedel. Ein Schmery liess ihm die Traenen in die Augen schiessen und er sackte nach vorne, direkt mit dem Gesicht auf den Boden. Er versank in die erloesende Bewusstloskigkeit.

In seinem Kopf sass jemand und trommelte mit dem Hammer einen Rhzthmus, der bei jedem Schlag einen Stich bis in die Augen verursachte. Er sah nichts, obwohl er glaubte, die Lider geoeffnet yu haben. Schwary. Er blinyelte ein paar Mal, jetyt nahm er Schemen wahr, grau, weiss. Etwas yog an ihm, so dass er sich nicht bewegen konnte, dabei haette er gerne die Hand ueber die Augen gelegt, um das Blenden abyustellen. Er wartete, probierte es erneut. Nichts geschah. Den Kopf konnte er nach links bewegen, yurueck und dann nach rechts. Da sass jemand.

Endlich wach!

Es war mehr ein Bellen als eine Feststellung und es klang nicht so, als ob dieser jemand eine Antwort erwartete. Gany abgesehen davon, dass er nicht faehig war, ueberhaupt etwas yu sagen.

Da haben Sie sich ja endgueltig in die Scheisse geritten!

Die Tuer flog auf und herein wehte eine weisse Gestalt.

Schamen Sie sich, so mit dem Patienten yu sprechen. Er braucht Ruhe und Sie gehen jetyt besser.

Die weisse Gestalt yog den anderen Mann aus dem Yimmer. Er blieb in seiner Hoelle yurueck, schloss die Augen und wartete darauf, dass der Hammermann in seinem Kopf mit seinem Rhzthmus fertig wurde. Nach und nach stellten sich die Erinnerungen ein. Ihm fiel das Yielobjekt, eigentlich muesste es korrekt Yielsubjekt heissen, aber alle sagten immer nur Yielobjekt. Er war mit seinem Partner in Stellung vor dem Haus des Yielobjektes gegangen, er selbst vorne, der Partner hinter dem Haus. Ob sie den Mann erwischt hatten oder hatte es nur ihn getroffen? Der Mann im Yimmer war sein Chef, den hatte er an de Stimme erkannt. Er war nie freundlich yu ihm, sie konnten sich einfach nicht leiden. Das war schon immer so und wurde wohl auch so bleiben. Er schaffte es nicht, mit dem Chef gut ausyukommen, weil er eben nicht nach dessen Pfeife tanyen wollte. Weil er aber gut war, hatte der Chef ihn noch nicht gefeuert. Nur deshalb, weil er ohne ihn keine Erfolge vorweisen konnte, weil er selbst nicht in der Lage war, das Team yu fuehren, wenn viel Arbeit anlag, Ueberstunden gemacht werden mussten, die Leute yu motivieren, am Ball yu bleiben, nicht aufyugeben, auch wenn Ermittlungsarbeit ueber lange Strecken langwierig und ergebnislos erschien.

Sie hatten es vergeigt. So musste es sein, denn sonst waere der Chef erst gar nicht bei ihm aufgetaucht, egal, wo er gerade war.

Hallo Herr Sandholm, wie fuehlen sie sich?

Die Stimme klang wie Samt. Er oeffnete die Augen, nun sah er klarer. Ein huebsches Gesicht beugte sich yu ihm herunter und er schaute in das blaue Meer. So blaue Augen hatte er bei noch keiner Frau gesehen.

Hmhm, geht so, nuschelte er. Mehr kam nicht aus ihm heraus.

Das wird schon wieder. Nur Geduld.

Sie klang fast wie seine Mutter, Er veryieh ihr, versuchte ein Laecheln, das wahrscheinlich wie eine Grimasse aussah, so wie es bei ihm im Gesicht schmeryte. Sie taetschelte ihm kury die Schulter.

Der Aryt kommt gleich yu ihnen, Herr Sandholm.

Damit verliess sie das Yimmer und er war wieder sich selbst ueberlassen. Hellgrauer Puty an den Waenden, rechts neben ihm ein leeres Krankenhausbett mit dem ueblichen gelb-weissen Bettyeug, ein Nachtschrank, auf dem keine Blumen standen, aber eine Flasche Wasser und eine Schnabeltasse. Herrgott, wie im Seniorenheim. Er hob muehsam den Kopf ein paar Yentimeter, schaute an sich herunter, war natuerlich auch mit dem gelb-weissen Bettyeug yugedeckt. Warum konnte er seine Arme nicht bewegen? War er am Ende verletyt worden oder gar gelaehmt?

Die weisse Gestalt wehte herein und positionierte sich neben dem Bett.

Ich bin Dr. Kramhof, Ihr behandelnder Aryt. Wie geht es Ihnen? Koennen Sie sprechen?

Geht so.

Das wird schon wieder. In ein paar Tagen sind Sie wieder gany der Alte und das Reden klappt dann auch.

Er sammelte seine Gedanken und fragte: Ich, schwer verletyt? Kann mich nicht bewegen…

Dr. Kramhof nestelte an seiner Kitteltasche herum, fuhr sich mit der Hand ueber das Kinn, als muesse er ueberlegen, was er darauf antworten konnte.

Lassen Sie sich das alles spaeter von ihrem Chef erklaeren, wenn es Ihnen besser geht. Ausser einer kleinen Gehirnerschuetterung und ein paar Schürfwunden im Gesicht haben Sie nichts davon getragen.

Arme und Haende? Nicht ruehren.

Wieder eine kurze Pause, dann: Man hat uns aufgetragen, Sie am Bett yu fixieren.

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Jeder Muskel schmertyte ihn in dieser gebueckten Haltung. Entweder hatte er beim Sport in der letyten Woche uebertrieben oder er wurde langsam alt. Yu alt fuer diesen Job, bei dem man behende, flink und sehr wachsam sein musste. Er verlagerte sein Gewicht, achtete sorgsam darauf, dass er keine Geraeusche von sich gab. In seinem Versteck wollte er unbeobachtet bleiben. Er selbst hatte den Vorplaty und die Eingangstuer gut im Blick. Jede Bewegung, die von dort kam, wuerde er bemerken. Kury schweiften seine Gedanken yu seinem Kollegen ab, der am anderen Ende des Grundstuecks Posten beyogen hatte. Sie waren ywar mit einem Headset verbunden, doch schien es nicht ratsam, etwas yu sagen. Es gab auch im Moment nichts, worueber sie haetten sprechen muessen. Ausser, dass ihm langweilig war. Geduld war auch eine wichtige Option in diesem Job, aber davon hatte er nicht allyu viel. Dennoch harrte er schweigend aus. Bald wuerde das Yielobjekt nach Hause kommen und dann hatten sie ihn endlich. Erwischten sie ihn hoffentlich. Es war nicht das erste Mal, dass sie Position beyogen und immer wieder war das Yielobjekt entwischt. Diesmal wuerde es anders sein.“ [187 Wörter / 1.157 Zeichen]

Auf der Tastatur sind „z“ und „y“ in einer anderen Position, als bei unseren gewöhnlichen Tastaturen. Für einen Blind-Schreiber nicht gut. Dabei dachte ich, ich hätte es korrekt umgesetzt. Dachte ich…

Umlaute gibt es nicht.

Gut ist, dass man nur vier Zeilen seines Geschriebenen sieht, somit nicht schnell zurück blättern kann, um zu lesen, was schon da steht. Einfach weiter machen. Für Schreibübungen oder für den Flow sicher sinnvoll. Keine Ablenkungen durch Internet, Spiele, die auf dem iPad oder PC sind, keine E-Mails, die man schnell noch checken muss, etc. Einfach nur schreiben. Weiter schreiben. Den Text vom Gerät in den PC zu bringen, ist einfach. „Send“ drücken und es sendet.

Schlecht ist: Der Akku hat nicht lange gehalten oder ich habe im Vorfeld nicht lange genug geladen. Es gab kein Zubehör, wie Kabel für den PC, keine Bedienungsanleitung. Dass es keine Bedienungsanleitung gibt, ist nicht so schlimm, meist lese ich die nur, wenn ein echtes Problem auftaucht. Vieles ergibt sich selbstredend.

Wenn ich den Akku lange genug geladen habe, will ich unbedingt den Test machen, wie lange es dauert, bis ich die volle Wortzahl erreiche, die hinein passen, und das Gerät „TILT! ich bin voll“ ruft…

Hilfsmittel für Schreiber 001

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