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Posts Tagged ‘Blog-Award’

Vielen Dank für die freundliche Nominierung. Ich beziehe mich auf den Beitrag von ihr HIER.

 

Teil I: Jetzt antworte ich:

 

Frage 1: Eine Fee erscheint dir nachts im Traum und du darfst dir eine persönliche Fähigkeit wünschen, die du nach dem Aufwachen für immer haben wirst. Welche würdest du nehmen und was willst du damit anstellen?

 

Ich hätte gerne das Disziplin-Gen, das mich jeden Tag zum Schreiben bringt. Ich schreibe diszipliniert an meinen Geschichten und bringe dann auch mal ein Werk zu Ende, das ich erfolgreich an den Leser bringe…

 

Frage 2: Du sitzt früh morgens zusammen mit einem Mann in der U-Bahn, der genau das Buch liest, das du auch unbedingt lesen willst, aber noch nicht gekauft hast. Als er aussteigen will, steckt er es außen in seine Aktenmappe, verliert das Buch aber, weil er es nicht richtig in die Tasche gesteckt hat. Das Buch liegt vor dir auf dem Boden. Niemand anderes sieht es, auch der Mann nicht, der noch an der Tür steht und wartet, dass die U-Bahn hält. Was würdest du tun?

 

Ich lese das Buch im Speedreading-Verfahren und stecke es in seine Tasche zurück. Nein, ich leihe es bei skoobe aus und lese es zu Hause.

 

Frage 3: Jemand will dir etwas schenken. Du hast die Wahl zwischen einem Kindle und einem absolut noblem Edel-Füllfederhalter. Wofür würdest du dich entscheiden und warum?

 

Ich nehme den Füller, weil ich nie einen geeigneten Schreiber habe, um meine Notizen zu machen. Kuli = Mine ist leer, schreibt nicht; Bleistift = abgebrochen. Wo ist der Spitzer?. Kuli = liegt in der Tasche, ist aber ausgelaufen, verschmiert alles, was in der Tasche sonst so herum liegt. Kindle = habe ich schon. Verwende ich aber nicht, da ich auf dem iPad alles lesen kann.

 

Frage 4: Stephen King bittet dich auf ein Abendessen zu sich und seiner Frau nachhause. Was ziehst du an, was nimmst du als Geschenk mit?

 

Es ist nicht so sehr eine Frage der Kleidung. Was ziehe ich an? Wann stellt man sich diese Frage? Beim ersten Date? Beim Vorstellungsgespräch? Ich trage, worin ich mich wohl fühle und womit ich „raus gehen“ kann. Was bringt man zu einem Essen bei einem Schriftsteller mit? Wein? Blumen? Ich bringe mich mit und erwarte gutes Essen und einen unterhaltsamen Abend.

 

Frage 5: Wegen einer ansteckenden Krankheit, gegen die es noch kein Mittel gibt, wirst du vermutlich ein Jahr allein auf einer Insel verbringen. Du darfst nur eine kleine Sporttasche mit Dingen zu deinem Zeitvertreib mitnehmen. Es gibt auf der Insel weder Internet noch WLan. Was wäre in deiner Tasche und was planst du für die Zeit?

 

Ist doch Schmarrn. Warum sollte ich alleine auf einer Insel sein dürfen, während der Rest der Welt in Krankheit, Schutt und Asche liegt? Kein WLAN = keine ebooks. Was also lesen? Aus Erfahrung weiß ich, dass ich, nur weil ich „mehr Zeit“ habe, nicht mehr schreibe. Ich könnte ein paar Bücher mitnehmen, zum Lesen. Ich könnte ein paar Notizblöcke einpacken, um Gedanken zu notieren. Das Notebook, um mehr als nur ein paar Gedanken aufzuschreiben. Ein paar Knäuel Wolle und ein Nadelspiel, um Socken zu stricken. Die Frage ist, ob mich das ein Jahr lang glücklich macht bzw. ob es mir 365 Tage lang hilft, die Zeit tot zu schlagen…

 

Frage 6: Dein Partner stellt dich vor die Wahl. Entweder er/sie oder das Schreiben. Wie reagierst du?

 

So einen Partner will ich nicht haben. Das ist, als ob er fragt, der Job oder ich. Das macht kein Mensch, weil man von dem einen leben muss, das andere aber braucht, um leben zu können.

 

Frage 7. Du hast eine Kurzgeschichte geschrieben, die du unglaublich toll findest. Aber alle um dich herum finden sie ganz furchtbar. Ändert das deine Einstellung zu deiner Geschichte?

 

Ich denke darüber nach, was alle an der Geschichte so schlecht finden und warum es so ist. Ich gehöre zu denen, wenn ich eine Geschichte geschrieben habe, dass ich davon nicht los komme. Umarbeiten = Fehlanzeige. Ich muss dann etwas Neues schreiben, um wieder in die Spur zu kommen.

 

Frage 8: Was gibt dir das Schreiben und/oder Bloggen?

 

Ich liebe Bloggen, egal ob Schreiben, Lesen oder Stricken. Auch wenn ich mich oft länger nicht in meinen Blogs melde, finde ich es gut, zu wissen, dass ich mich melden kann. Genauso gerne, wie ich selbst blogge, verfolge ich andere Blogs. Also, an alle Blogger dieser Welt ~ tut euch keinen Zwang an, bloggt, schreibt, macht Fotos. Ich lese, gucke, kommentiere irgendwann bestimmt!

 

Frage 9: Mit welchem zeitgenössischen Schriftsteller würdest du dich gern im Café treffen und mal ausgiebig über sein letztes Buch und seine Arbeit plaudern?

 

Julia Franck. Die Mittagsfrau. Rücken an Rücken. Das sind meine beiden Bücher dieser Autorin, mit der ich gerne darüber sprechen möchte.

 

Frage 10: Heute in fünf Jahren. Was hast du dann in Sachen Schreiben und Veröffentlichen erreicht?

 

Wahrscheinlich nichts. Siehe Punkt 1.

 

Vielen Dank, liebe Hanna Mandrello, ich muss jetzt nur noch 10 Fragen erstellen und 10 Blogs finden, die ich damit beglücken kann. Das mache ich demnächst im Teil II.

liebster_award

 

 

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