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Posts Tagged ‘Der Grömmitz’

NaNo Bildchen 12

Heute geschafft: NaNo 27112015

Nur noch übrig: NaNo 2 27112015

Nur noch 3 Tage hintereinander schreiben. Unter 5.000 Wörter. Ich bleibe optimistisch: Das schaffe ich! Diesmal bin ich echt gut durch den NaNo gekommen. Obwohl ich noch keine Belohnung für mich gefunden habe. Alle angedachten Dinge habe ich, aus unterschiedlichen Gründen, wieder verworfen.

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NaNo Sommer Camp 2014 Beobachter

Ich will nicht schreiben müssen.

Ich will schreiben wollen.

Meine Schreibzeit habe ich in zwei Fenster eingeteilt, je 2 Stunden, Vormittag und Nachmittag. Das klappte gut, wobei ich nach den ersten beiden Stunden etwas enttäuscht war, wie wenig Wörter nur vorhanden waren (901). Der innere Kritiker ließ mich oft zurück gehen und nachlesen, was ich schon geschrieben hatte. Außerdem befürchtete ich, dass ich viel zu lang vor dem leeren Papier sitze und sich kein „erster Satz“ einstellen werde, der gut genug für diese Geschichte ist.

NaNo Sommer Camp 2014 Keine Angst vor dem weißen Papier

Ich gehe mit neuem Text, neuen Figuren und anderen örtlichen Gegebenheiten an den Start, der Grömmitz ist gekippt, ich brauche frischen Sommerwind, keine alte Winterkluft, wobei die Geschichte alles andere als leicht ist.

Nach einer längeren Pause und anderen Arbeiten folgte die zweite Zeit. Das ging erheblich flüssiger, dauerte aber länger, als geplant. Ergebnis: 2.489 Wörter. Für heute bin ich zufrieden, lasse los und beschäftige mich mit anderen Dingen.

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den bach herunter Rolf F. opal sockenwolle farbe bekennen

Foto von Rolf F. (links) und WollBox [Klick aufs jeweilige Bildchen, dann kommst Du zum Link]

Blöder Titel, ich weiß. Aber derzeit läuft es auf der Achterbahn der Gefühle und auf der parallel dazu laufenden Lebensbahn gerade ziemlich schräg. Ich bin auch noch selbst Schuld, so dass ich keinen zur Verantwortung ziehen könnte. Ich habe alles selbst in die Wege geleitet bzw. vorbereitet, zwar wusste ich es bis vor kurzem noch nicht, aber hinterher ist man ja immer klüger und sieht klarer. Unterkriegen lassen? Fehlanzeige, ist nicht. Auf zu neuen Ufern! Das gefällt mir viel besser, klingt auch motivierter, positiver und zielorientierter! Ich bin eher der „Yes, we can“-Typ, statt der Typ „Nein, schaffen wir nicht!“

Laudius ist gekündigt, der Abschluss würde mich nicht weiter bringen, „offiziell“ nicht, sonst schon.

Bewerbungen sind verschickt, das Leben muss weiter gehen, Miete muss bezahlt werden, andere Rechnungen auch. Laudius fällt in den Bereich „Luxus“ und ist somit derzeit nicht tragbar. Ich habe aber einen Kurs gefunden, der zu meinem Profil passt, mit dessen Abschluss ich etwas anfangen könnte, der bezahlbar ist. Das ist aber kein Kurs, den man einfach so bucht, man muss sich bewerben! Also, mache ich das! Sobald ich Ergebnisse bekomme, werde ich konkreter darüber berichten. Es passt auf jeden Fall gut zum Schreiben und Schreiben ist ja das, was ich machen will. Deswegen habe ich mich auch zum NaNo Sommer Camp für Juli angemeldet, weil ich jetzt keinen Grund mehr habe, es NICHT zu tun!

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Noch ungenutzt, da es mir bei Notizbüchern in schönem Gewand immer so geht, dass ich Hemmungen habe, dort hinein zu schreiben. Die uni schwarzen, weißen, flieder- und rosafarbenen Conceptum bzw. Moleskine hingegen vermitteln mir dieses Gefühl nicht. Der Einband sollte am besten schlicht und einfach sein, dann kann man direkt loschreiben. Wenn das Gewand zu aufwändig gestaltet ist, hat man das Gefühl, dass kein Satz gut genug für diese wunderbaren Bücher zu sein scheint. Das kleine Büchlein ist in die Handtasche gewandert, für unterwegs. Mal sehen, ob ich es schaffe, es einzuweihen oder ob es jungfräulich schön bleiben muss. 😉

Die Neuen:

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Die Aktuellen, die gerade in Gebrauch sind (zweimal Moleskine):

Notizbücher 003

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Manuskripte

Das Manuskript beenden! Lieber ein schlechtes Manuskript fertig haben, als gar keines. Mit einem schlechten fertigen Manuskript kann man arbeiten, ohne ein Manuskript kann man gar nichts tun bzw. daran kann man nicht arbeiten und nichts verändern. Danke an die SchreibDilettanten!

Ob es schlecht ist, weiß ich nicht. Noch ist es nicht fertig. Ich arbeite aktuell täglich daran, dass es das wird, nachdem ich alles Bisherige über den Haufen geworfen und neu gestaltet habe, bis auf die Figuren, die sind geblieben. Überarbeitung vor der ersten Rohfassung sozusagen.

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Alle Notizen zum Thema „erfolgloser Maler“ sind gemacht, zwar nicht auf dem A 3 Block, da keiner auffindbar ist, sondern im Notizbuch. Dann in der Aufgabe im Kursheft gelesen: „Versuchen Sie Klischees zu vermeiden“. Notizen? Habe ich keine. Hihi. Ab in die Tonne. Das Ganze sollte ich überarbeiten. Aber, zuerst kochen ~ aufpassen! Kochen und schreiben gehen bei mir nie gut, zumindest nicht zusammen. Somit, erst kochen und essen, dann (weiter) schreiben. Der Abend ist noch jung. Die Hausaufgaben aus Lernheft 1 sind übrigens fertig.

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Seit 08.04.2014 schreibe ich wieder regelmäßig(er) Tagebuch. Nicht jeden Tag, aber doch vermehrt. Ich stimme mich damit auf das Schreiben ein, auf meine aktuelle Geschichte, die aktuelle Figur, an der ich arbeite, den Ort oder was auch immer. Ich finde, es ist eine gute Routine, um ins Schreiben zu kommen, nimmt nicht zu viel Zeit in Anspruch. Ich werde eine eigene Seite dafür anlegen, die ich von Zeit zu Zeit aktualisieren werde.

Heute:

Jetzt aber schreiben. Der Grömmitz und seine Kollegen flüstern mir gerade etwas ins Ohr, das auf Papier oder in den PC muss. Kaffee fertig? Nein, der muss warten. Meine Hausaufgaben von Laudius müssen ebenfalls warten. Die 36 Monate Betreuungsfrist werde ich brauchen, wenn ich in dem Tempo weiter mache, wie bislang.

Lesen? Aktuell habe ich ein paar kostenfreie Kurzgeschichten im Kindle, lese aber nicht darin. Mein TK MultiMedial Psychologie-Buch habe ich hervor geholt, damit beschäftige ich mich gerade. Am besten gefallen mir meine Notizen von 2004 auf einem Zettel, mit denen ich fast nichts anfangen kann. 😉 Ich handhabe das schon lange so, dass ich alles Mögliche und Unmögliche aufschreibe. Auf meinem Schreibtisch am PC liegt dafür eigens ein DIN A-4 College-Block bereit, der alles aufnimmt, was ich ihm anvertraue. Nicht nur beim Schreiben, wird „mit-geschrieben“, auch bei den Skype-Telefonaten wird „mit-gemalt“. Wenn ich nicht reden muss, schalte ich das Mikro stumm und tippe weiter, das stört dann auch niemanden. Ich kann schreiben und dem Gehörten folgen, das ist kein Problem, gerade wenn mehrere Teilnehmer da sind und man eben nicht so oft etwas sagen muss. Wenn ich aber nicht tippen/schreiben will, dann male ich. Nichts tun, geht offensichtlich nicht. 😀

Angucken? [Ein paar Sätze musste ich weg „radieren“] >>

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Pic Laudius

Unsereiner zäumt das Pferd von hinten auf. Alle vier Kurseinheiten sind bearbeitet, bei den Hausaufgaben fange ich hinten an und gehe dann rückwärts nach vorne.

Beim Lösen der Hausaufgaben 4 (Lerneinheit 4) musste ich mir die Kurshefte der Roman-Werkstatt hervor holen, um einigermaßen in die Spur zu kommen und den Durchblick zu behalten. Teil 1 ist abgehakt, beim Teil 2 sind 2 von 3 Geschichten fertig geschrieben, beim dritten Text hadere ich noch, ob man auch den Unterschied erkennt, zwischen der Ich-Form (Lotte), der personalen Erzählperspektive mit der Schwiegermutter als Perspektivträgerin und Lottes Ehemann als unzuverlässigen Erzähler und der auktorialen Erzählperspektive. Besonders die beiden Letztgenannten bringen mich auf die Palme. Meist schreibt man seine Texte nur aus einer Perspektive, wechselt diese vielleicht, weil einem die erste nicht gefällt. Aber ein und dieselbe Geschichte aus drei Perspektiven schreiben zu müssen, ist zumindest für mich eine harte Nuss. Ich muss schauen, dass sich die Texte nicht wiederholen, auch wenn die Inhalte gleich bleiben sollen.

Für heute lasse ich es gut sein, widme mich nun dem Grömmitz, da soll es auch voran gehen, der drängt sich gerade in den Vordergrund, das muss ich nutzen.

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Strichmännchen

Gar nicht so einfach zwei verschiedenen Figuren unterschiedliche Stimmen zu geben. Gestern habe ich die Geschichte geschrieben und beim zweiten Lesen gemerkt, dass die den gleichen Rhythmus haben. Im Kopf ist die Geschichte fertig, diese aber auf Papier zu bringen gestaltet sich schwieriger als gedacht. Alles noch einmal auf Start und neu beginnen. Immerhin geht es um zwei unterschiedliche Leute. Geschlecht, Alter, Herkunft, Beruf, usw. und vor allem die Sprache sind verschieden…

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Laudius L 1 bis 4 001 Laudius L 1 bis 4 002

Seit zwei Wochen liegen die ersten vier Studienhefte des Kurses „Kreatives Schreiben“ von Laudius bei mir. Ich war neugierig, habe mir die Probelektionen bestellt und bearbeitet. Mir persönlich sind zwei Wochen „Probe“ zu kurz, weil ich erst alle Lektionen gelesen und wenigstens eine Einsendeaufgabe eingeschickt haben wollte. Das habe ich in zwei Wochen aber nicht geschafft.

Der Kurs ist erfrischend kurz und kompakt geschrieben, für einen Neueinsteiger eventuell zu kurz und zu knapp. HIER bei Hanna Mandrello gibt es ein ausführliches Feedback zu eben diesem Kurs.

In der ersten Lektion geht es um die Kreativitätstechniken, den ersten Satz und den ersten Absatz. Die Hausaufgabe 1 dazu ist fertig, besteht aus drei Teilen, es fehlt noch ein kleiner Rest, daran muss ich noch etwas feilen. Ich nehme so viel Text vom Grömmitz, wie möglich ist, damit ich gleich ein paar Rückmeldungen dazu bekomme.

Die zweite Lektion behandelt die Figuren, somit geht es direkt zur Sache, kein Raum für Zimperlichkeiten. Die Hausaufgabe besteht aus zwei Teilen, eine Figur entwerfen und für eine andere Figur den passenden Raum (Wohnung, Bleibe) schaffen. Hier kommt wieder der Grömmitz zum Einsatz.

In der dritten Lektion geht es um den Plot, die Handlung, die zentrale dramatische Frage, den Protagonist, das Ziel, den Konflikt, den Anfang, die Mitte und das Ende der Geschichte (das alles in 13 DIN A-4 Seiten!). Die Selbstlernaufgabe (Teil 2) gefällt mir sehr gut: Eine Kurzgeschichte, die ich noch nicht kenne, zur Hälfte lesen und dann den weiteren Verlauf planen und schreiben. Die Hausaufgabe 3 habe ich noch nicht gemacht, da ist wieder Platz für den Grömmitz.

Die vierte Lektion behandelt die Erzählperspektive. Ein weites Feld, in dem man sich verlieren kann, wie schon zuvor bei den Figuren. Aber die Hausaufgabe 4 war diejenige, zu der mir gleich etwas einfiel, bestehend aus zwei Teilen. Jetzt habe ich mich aber lange damit (Teil 1) aufgehalten, obwohl ich die Figuren schon entwickelt hatte. Über drei Stunden habe ich geschrieben, zwischendurch Betten abgezogen, Wäsche aufgehängt, aber trotzdem. Wie die Zeit vergeht, wenn man sich auf das Schreiben einlässt. So entspannt habe ich schon ewig nicht mehr geschrieben. 🙂

Zwei Wochen habe ich zudem überlegt, ob ich diesen Kurs überhaupt brauche bzw. machen soll. Immerhin habe ich den Kurs der Roman-Werkstatt (Schule des Schreibens) vollständig vorliegen und eine Menge Geld dafür bezahlt, auch wenn ich noch nichts veröffentlicht habe. So ein Kurs bewirkt, sich wieder intensiv mit dem eigenen Schreiben zu beschäftigen, Texte zu verfassen, regelmäßiger zu schreiben, weil man ja seine Lektionen beenden und seine Hausaufgaben einreichen möchte. Der Laudius-Kurs dauert 9 Monate, in denen ich 36 Lektionen erhalte, die ich erledigen muss. Für 9 Monate Bezahlung stehen mir 36 Monate Betreuung zur Verfügung.

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