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Posts Tagged ‘Kurzgeschichten’

Geschichte zur Geschichte 001

 

Im Internet bin ich auf eine Homepage / ein Forum gestoßen, dort kann man jeden Monat eine Kurzgeschichte einreichen, nicht mehr als 10.000 Zeichen, die dann bewertet wird. 40 Kurzgeschichten werden pro Monat eingestellt. Als ich das vorgegebene Thema für Januar gesehen habe, dachte ich mir gleich, das ist nichts für mich! Dazu fällt mir nichts ein. Es gibt aber eigentlich kein Thema, zu dem einem nichts [absolut gar nichts] einfällt. Irgendwas hat man immer im Sinn, sei es nun passend oder nicht, das ist eine andere Geschichte. Das wird sich später herausstellen, ob es passend gewesen ist. Es hat mir keine Ruhe gelassen. Die schon gelesenen Geschichten gefielen mir meist gut, nicht alle, das ist ja eine Geschmacksfrage bzw. eine Frage der Lesevorlieben. Ich, auf jeden Fall, mag Kurzgeschichten, die ich mal zwischendurch einschiebe bzw. lese.

Kürzlich gekauft und gelesen: P. S. Ich töte Dich

P. S. Ich töte Dich Cover

 

[Cover-Foto by amazon]

Nicht alle Geschichten in diesem Buch sind nach meinem Gusto, aber der Großteil gefällt mir. Ich habe mir sozusagen Häppchen-weise Kurzkrimis gegönnt. Es gibt in dem Buch nur eine Geschichte, die ich nicht beendet habe.

Zurück zum Thema: In einer Art Cluster habe ich mir alles im Notizbuch notiert, was mir zu dem Januar-Thema eingefallen ist. Es beginnt im Lift (Ausgangsgedanke, erste Notizen), geht über eine Sommerparty, erweitert sich zu den Eheproblemen, die die Prota aktuell sieht, es endet in der Ambulanz. Faszinierend dabei finde ich, wie eine Geschichte beginnt, welche Eigendynamik diese entwickelt und was daraus letztendlich wird.

Eine „Leserin“ hat mir freundlicherweise die Schwachstellen aufgezeigt, die sich in meiner Geschichte eingeschlichen haben, die ich ausgebessert habe, nun mit neuem Arbeitstitel und neuem Ende. Vielen Dank. 😉

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29122013 012 Teil 2

halte ich mich derzeit auf und dort würde ich gerne noch etwas verweilen. Mein Notizbuch füllt und füllt sich. Es beginnt gleich nach dem Aufstehen, zieht sich über den Tag hinweg, auch unterwegs, ich schreibe auf, was mir in den Sinn kommt. Nicht alles passt zum Roman [„Doppeltes Spiel“], manches dreht sich um Kurzgeschichten, aus dem Alltag gegriffen, aber nichts geht verloren, den Roman behalte ich im Blick.

Ich probe den Aufstand beim Aufstehen;

ich bin ein Frauenkleider liebender Mann, den die Erinnerungen heimsuchen, als ich den alten Mantel meiner Mutter überstreife, der Mann, der in der Gegenwart bei der Damenwelt keinen Anschluss findet (wen wundert es?);

ich bin ein alter Mann, der seiner Frau und dem Hund nachtrauert, beide viel zu früh verstorben, dabei ein junges Mädchen beobachte, das sich von mir abwendet (wen wundert es?);

ich bin ein Geldschein, der weiter gereicht, durch viele Hände geht, am Ende zerrissen wird.

[Das oben sind die Themen verschiedener Kurzgeschichten, die ich verfolge.]

In meinem Turm bleibe ich sicher noch bis morgen, vielleicht auch länger, weil es mir dort gerade richtig gut gefällt, die Gedanken notiert werden wollen, somit lasse ich diese gewähren, habe nichts zu verlieren, außer Zeit und Papier (bzw. Speicherplatz). Gestrichen ist schnell und bis Neujahr und darüber hinaus ist noch genügend Zeit!

In diesem Sinne:

Einen guten Rutsch! Kommt gut ins Neue Jahr und habt ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014!

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Ich schreibe!

Ich schreibe gerne und viel!

Das ist mein Ding. Schon seit langer Zeit. Ich kann mich dabei wunderbar erholen, ausdrücken, gedanklich sortieren. Bislang waren es Kurzgeschichten, aber jetzt soll es endlich ein Roman sein! Der NaNoWriMo bietet dafür die Gelegenheit, in 30 Tagen 50.000 Wörter (!) schaffen zu können. Das ist ein anderes Kaliber, als bei den zuvor geschriebenen Kurzgeschichten. 2013 ist mein dritter Start beim NaNoWriMo. Diesmal will ich das tägliche Soll schaffen, mich von nichts und niemandem abhalten lassen.

Der innere Schweinehund hat noch keine überzeugende Arbeit geleistet, warum ich am Tag die 1.667 Wörter NICHT schaffen sollte.

Der innere Zensor hingegen bemüht sich mehr als redlich, mich abzuhalten. Der hat immer etwas zu nölen und oft genug bin ich gewillt, dem zu glauben. Ich habe einen Thriller geplant, aber es entwickelt sich ein Krimi, ein Regionalkrimi. Will ich das? Ich hatte im Vorfeld die Geschichte, die Haupt- und eine paar Nebenfiguren, die örtlichen Gegebenheiten, die zeitliche Gegebenheit, den Plot im Plot… geplant.

 
Bis zum Tag 8 war alles im grünen Bereich, aber jetzt schleicht sich der Grömmitz in die Geschichte ein. Will ich das? Ich wurde gar nicht gefragt, es ist einfach gelaufen und ich habe es geschehen lassen. Bin ich nicht mehr Herr über meine Figuren oder über meine Geschichte? Fehlt es an Vorbereitung? Ich erlaubte dem Grömmitz, sich in meine Geschichte zu stehlen. Ich schwöre, der Text zu „Doppeltes Spiel“ hatte mit dem Grömmitz und seinen Kollegen nichts zu tun. Das war etwas ganz anderes, keine Vergleiche, keine Ähnlichkeiten, keine Überschneidungen, nichts! Trotzdem ist der jetzt da!

Was mache ich jetzt? >> Weiter schreiben. Was soll ich sonst tun?

Noch 380 Wörter für heute. 😉

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