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Posts Tagged ‘Liebe’

Ich habe mir im DIY-Verfahren meine eigenen drei Wörter für die 5 Minutenübung gebastelt. 🙂

 

Heute sollen es Liebe, Zange, Senf sein. >>

Bernadette. Alleine schon der Name ist eine Versuchung. Börnadett, könnte ich es mir französisch auf der Zunge zergehen lassen. Aber an die Frau dahinter ist nicht ran zu kommen. Meinem Charme erlag sie bislang nicht. Ihr einfach so meine Liebe zu gestehen, kommt nicht in Frage. Es muss was Ausgefallenes sein. Ein Essen vielleicht, mit Kerzen. Auf Romantik, Kerzen und Rosen stehen Frauen doch. Eine verrückte Menüfolge und zum Nachtisch Basilikumeis mit Erdbeeren in Senf und Honig und Balsamico. Dazu viel Champagner, damit sie locker wird. Das Sahnehäubchen des Desserts bin dann ich. Nicht, dass sie meine ganz große Liebe wäre. Es ist vielmehr so, dass ich sie erobern will! Um mir zu beweisen, dass ich es drauf habe.

Bestimmt hat sie einen Stock im Arsch und zieht ihre Hosen mit der Zange an. Aber das schreckt mich nicht ab. Ich will sie erobern! Unter den Kumpels laufen schon Wetten. Ich will lieber nicht wissen, wer für wen gestimmt hat. Wenn ich es schaffe, müssen die Jungs von den Wetteinsätzen oder ihrem sonstigen Geld meine Kosten übernehmen, Essen, Getränke und so weiter. Wenn ich verliere, wollen sie sich etwas ganz Fieses für mich ausdenken. Ich kenne die Jungs, habe mir selbst oft genug Schweinereien für den Verlierer einer Wette ausgedacht. Deswegen ist es besser für mich, wenn ich bei Bernadette landen kann. Ich muss sie erobern! Vielleicht kann ich sie mit Geld verführen, einer neuen Handtasche von einem teuren Designer. Oder mit Schuhen. Schuhe ziehen bei Frauen doch immer. Ich will mich nicht im Wald wiederfinden, ohne Orientierung, Handy, Geld, Kleidung und mit einer Fahne. 265 Wörter.

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Das Schreibtraining geht in die Schlussphase. In den letzten Tagen gab es keine 5 oder 10 Minutenübungen. Zwei Übungen stehen bei mir noch aus. Nicht jeden Tag hatte ich Lust auf die genannten Wörter.

 

Morgen früh sollen wir das u. G. machen >>

 

[Zitat]

Du setzt dich einfach jeden Morgen hin und
schreibst 10 Ideen auf. Egal zu welchem Thema. Blogbeitragsüberschriften,
Titel für ein neues Buch, Ideen zu Geschichten, Charakteren, Ideen zu
einem neuen Business und so weiter. Es ist egal, aus welchem Bereich.“

 

Heute aber mit Schreibübung, in 5 Minuten und mit drei Wörtern: Feuer, Magie, Dunkelheit >>

Es knistert. Nicht nur das Feuer, das er am Strand entfacht hat. Um uns herum flirrt die Luft. Dicht an dicht stehen wir beisammen. Nur er und ich. In meinem Bauch flattern die Schmetterlinge aufgeregt hin und her. Jeden Augenblick wird sich sein Mund auf meinen senken, seine Lippen werden meine umschließen. Küss‘ mich endlich, formen meine Lippen lautlos. Die Nackenhaare richten sich erwartungsvoll auf, eine Gänsehaut zieht über meine Arme, es kribbelt überall. Tu‘ es jetzt, schreit es in mir. Ich spüre seinen warmen Atem an meinem Gesicht. Ich halte die Augen geschlossen, will den Moment voll und ganz genießen und bis zur letzten Sekunde auskosten. Mit jeder Faser meines Daseins.

Mensch, Jule, schläfst du?“ Unsanft erwache ich aus meinem Traum. Die Magie des Kusses verschwindet jäh in der Dunkelheit und ich komme in die Realität zurück. Neben mir sitzt Greta, meine Freundin, mit der ich mich zum Lernen verabredet habe. Das Thema ist so langweilig, dass ich etwas abgeschweift bin. Hoffentlich sieht sie mir nicht an, dass ich an Jonas gedacht habe. Sie kennt mich gut. Manchmal glaube ich, dass sie sogar meine Gedanken lesen kann. Jonas ist nämlich ihr Freund. Die beiden treffen sich nicht sehr oft und wenn, dann streiten sie nur. Mit Jonas würde ich mich nie streiten. Aber er ist für mich tabu. Egal, ob er mit Greta zusammen bleibt oder nicht. Den Freund der besten Freundin…, ein Nogo.

Wenn er nur nicht so verdammt gut aussehen würde. Und Geld hat er auch. Warum Greta ihn nicht besser behandelt, werde ich nie verstehen. Wenn ich sie darauf anspreche, macht sie komplett dicht, winkt ab und sagt, dass wir das ein anderes Mal besprechen wollen. Was wir aber nie tun. Vielleicht sollte ich ihn fragen. Heimlich. Aber die wenigen Male, bei denen ich ihm begegnet bin, hat er mich noch nicht mal angeguckt. Jonas hat nur Augen für Greta. Ich seufze innerlich, streiche Jonas aus meinen Gedanken und wende mich den Aufgaben zu, die wir heute unbedingt noch lösen müssen. 336 Wörter.

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Chaos Queen 001

 

Bei Axel HIER gesehen und mich getraut, ein Foto zu machen. Obwohl das NaNoWriMo Sommer Camp 2014 beendet ist, hatte ich noch keine Lust Zeit aufzuräumen…

Nummerieren brauche ich nichts: Links der Drucker, in der Mitte der Bildschirm, rechts das Headset. Vor dem Bildschirm bzw. rund herum meine gelben, blauen und grünen Zettel mit Himmel und Hölle-Notizen. Links neben der Tastatur liegt mein Arbeitsblock, oben etwas Post, für die es noch keine Ablage gibt, das Handy in der Umhüllung. Skype ist ständig offen, da ich über den Tag verteilt immer wieder mit der Lieblingsfreundin parliere. Kaffeetasse versteht sich von selbst. In einem Wort: Chaos-Queen!

Der Schreibtisch steht mit Blick zur Wand, weil das Bett vor dem Fenster steht, das Zimmer nicht sehr groß ist. Eine extra Beleuchtung, außer der Deckenlampe, brauche ich nicht. Schreibe 10 Finger blind. Wer braucht da Licht? 😉

Ich parke „Himmel und Hölle“ für eine Weile in der Ecke, mir ist nach einer Liebesromanze, ohne Mord und Totschlag, einfach nur Liebe!

 

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Vogel

frei

fliegen

hoch hinaus

weit weg

ziehen

die Stunde ist

gekommen

nehmt mich mit

ich will auch

fliegen

hoch hinaus

weit weg

ziehen

nicht mehr zurück

 

© Vic Van Berg

Dez. 2013

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An meinem NaNoWriMo-Text [Doppeltes Spiel] vom November von HIER schreibe ich weiter, komme aber nur langsam voran. Der Kopf ist voll mit anderen Gedanken. Heute hatte ich die Idee für eine Kurzgeschichte, bei der es um Weihnachten ging, d. h. ich fertigte mir ein Cluster an, mit den Gedanken, die mir zu der Geschichte einfielen. Diesmal im Notizbuch, da kein A 3-Block zur Verfügung stand.

Kurzgeschichte Cluster 004  Kurzgeschichte Cluster 005

Jetzt schreibe ich dieselbe, höre Musik, habe das Internet ausgeschaltet, um mich nicht ablenken zu lassen, bin mit meinem Text beschäftigt. Gleichzeitig frage mich einmal mehr, warum es schon wieder eine „Depri-Geschichte“ ist. Kann ich keine sonnigen Texte produzieren? Dabei hatte ich im November, beim NaNo-Schreiben, die Idee für eine Liebesromanze ohne Mord und Totschlag im Sinn. Am Ende komme ich dahin zurück, soll heißen, einer kommt immer um, auch wenn ich es zu Beginn nicht geplant hatte.

In der Weihnachts-Kurzgeschichte sterben die Eltern des Protagonisten, weil er im Alter von 10 Jahren den Tannenbaum anzündet, da er unbedingt das Kleid seiner Mutter im Schein der Kerzen leuchten sehen möchte, es aber schafft, das ganze Haus abzufackeln. Wohin ihn das bringt, können wir uns leicht ausmalen. 😉 Ich schreibe weiter…

Ich danke allen, die mir beim NaNoWriMo die Daumen gedrückt und mich unterstützt haben! 🙂

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Zuerst war es ein elender Krampf. Ich hatte die meisten Wörter von gestern aufzuholen und die von heute zu schreiben, zusammen 2.901 Wörter. Hilfe! Am Nachmittag startete ich den ersten Anlauf, kam aber nicht ins Geschehen hinein, viel lieber habe ich mir Blogs und anderes im Internet angeschaut. Neuen Kaffee gekocht, noch einmal gelesen, was es schon gibt, begonnen und bei einer Szene weiter gemacht, die mir gefiel. Dann lief es. Jetzt sind die Karten neu gemischt, die Jagd auf den Mörder hat begonnen, weil ein Beweisstück ans Licht befördert wurde, mit dem keiner gerechnet hatte, das als solches nicht gleich erkennbar war, jetzt aber für Furore sorgt. Obwohl man seine Geschichte im Kopf und auf dem Papier (ersatzweise PC, eher umgekehrt) hat, frage ich mich, warum ich immer so lange brauche, bis ich ins Schreiben finde.

Irgendwie freue ich mich auf die Überarbeitung, um dieses ganze „Runtergeschreibsel“ in die Spur zu bringen, so dass es dann annähernd an einen Roman heran kommt.

Außerdem kam mir während des Schreibens der letzten Tage in den Sinn, auch mal einen Liebesroman schreiben zu wollen. Alle Gedanken dazu werden notiert und für später aufbewahrt. Jetzt nicht so eine Schnulze, sondern etwas mit Liebe, Drama, Trennung und dann vielleicht doch einem Happyend. Alles kann, nichts muss. 😉

Wörteranzahl am Tag 16:

NaNo 2013 Tag 16

NaNo Statistik Tag 16

Ich brauche den Druck, sonst kann ich nicht arbeiten. 🙂

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3 Jahre WordPress

Herrjeh, wir wissen alle, wie schnell die Zeit dahin rennt. Im November komme ich mit dem NaNoWriMo zurück: „Doppeltes Spiel“ wird der Arbeitstitel sein. Wenn es damit nicht laufen will, so Tage haben wir ja immer mal wieder, dann schreibe ich an einem Erfahrungsbericht [Arbeitstitel: Auf der Flucht], direkt aus dem Leben. Die meisten Follower gehören aber zum Blog Franzizickistrickt bzw. Gesocks und andere Wolltiere. Vielen Dank, egal, wer mir oder wem ihr folgt, ich freue mich über alle Kommentare. 🙂

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Die 11 Umbautage der Bücherei sind längst vorbei. Ich war mäßig überrascht, als ich die Bücherei genauso vorfand, wie vor dem Umbau. Außer, dass zwei Schreibtische umgestellt wurden und die „Spielecke“ aufgelöst wurde, ist nichts passiert. Keine neue Farbe an den Wänden, keine Umstellung allgemein, nichts. Nun gut.

Zu Ende gehört:

Eine wie Alaska“ von John Green, gelesen von Andreas Fröhlich

Noch nicht gehört:

Asphaltspringer“ von Rusalka Reh, gelesen von Robert Stadlober

Ich bin auf das Hörbuch gekommen, von dem ich dachte, dass das nichts für mich ist. Daneben kann man wunderbar andere Tätigkeiten verüben und sich von einer Geschichte einlullen lassen. „Eine wie Alaska“ habe ich in der Bücherei gesehen und mitgenommen. Die ersten Sätze kamen mir bekannt vor, weil ich diese in einem Kursheft aus der Roman-Werkstatt gelesen habe.

Film:

Ihr könnt euch niemals sicher sein

Bücher:

Flammenkinder“ von Lars Kepler

Inspektor Jury lichtet den Nebel“ von Martha Grimes

Such dir was aus, aber beeil dich!“ von Nadia Budde

Marzi 1984-1987“ von Sylvain Savoia und Marzena Sowa

Zu Ende bearbeitet habe ich das Kursheft RO 13 (Plogs, Prämisse, Loglines), knabbere gerade an der Einsendeaufgabe herum, wie HIER und HIER beschrieben. Der Plot ist einmal geschrieben, in einem Forum zur Diskussion gestellt, noch einmal geschrieben, mit all den Ideen und Anmerkungen, aber noch nicht ganz rund. Die Treatments zu den Kapiteln habe ich verworfen, ich schreibe Neue, weil die Bisherigen nach der Umstellung nicht mehr passten. Bevor ich ans Kursheft RO 14 (Dramaturgie II) gehe, will ich zumindest die Entwicklung und Präsentation eines Romans und seiner Satelliten fertig haben. Das ist eine echte Herausforderung, das Thema, die Idee auf wenige Sätze herunter zu brechen, und dass diese auch noch nach etwas klingen, das man gerne weiter lesen möchte…

Für Melisendra: Die beiden (Wolfgang und die Frau vom See) werden sich doch begegnen, anders als in meiner Post von HIER geglaubt. 🙂

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Ich verfolge immer noch die Geschichte von Wolfgang, wie HIER beschrieben, die eine ganz andere Wendung nimmt, als ich ursprünglich geplant habe. So ist es ja oft, man hat eine kleine Geschichte und eine Entwicklung im Sinn und beim Schreiben ergeben sich ganz neue Aspekte, ein anderer Blickwinkel, usw. Aktuell gibt es den groben Plot, die ersten Treatments zu den Kapiteln. Für das Wochenende habe ich mir vorgenommen, die drei Figuren, die darin vorkommen, in Form zu bringen. Zwei davon sind ja schon tot, aber da sich Wolfgang in seine Vergangenheit begibt, müssen die dennoch vorhanden sein.

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Es geht um Treatments, die man für seinen Roman pro Kapitel erstellen soll, die etwa 10 % des Romans ausmachen. Es wurde dafür „Die Seelenfotografin“ von Charlotte Freise genommen, um es anschaulich zu machen. Das finde ich eine gute Idee, das Buch gefiel mir gut, denn dann hat man einen schönen Plan, an dem man entlang schreiben kann. Da ich gerade mit meinen beiden Romanentwürfen nicht im Reinen bin, habe ich eine kleine Geschichte entwickelt und dafür zu jedem Kapitel ein Treatment geschrieben, fast, denn ich bin bei Kapitel 7, es fehlen noch ein paar Teile.

 
Titel: Ein Sommer am See.

 
Das ist keine Liebesromanze, in der sich zwei junge Leute einen Sommer lang am See verliebt vergnügen, sondern die Geschichte von Wolfgang (Mitte Vierzig, erfolgreicher Geschäftsmann, Villa am See und in Waldrandnähe, der seine Frau und Tochter (Tochter, damals 16) vor einem Jahr bei einem Autounfall verlor), der sich an die Trauerarbeit macht, als er an seinem See eine junge Frau beobachtet, die seine Tochter sein könnte, für die er sie zuweilen auch hält.

 
Damit werde ich bis zum Wochenende und darüber hinaus beschäftigt sein.

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