Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Sandholm’

Zum Leseverhalten: Ich lese gerne Thriller, es kann durchaus zur Sache gehen, ich halte einiges aus. Ich lese gerne Krimis, wenn diese flüssig geschrieben sind, fühle mich bei jenen, die in meiner Region spielen, heimisch, kann mir dann gut die Orte vorstellen, in denen die Geschichten spielen. Ich bin quasi zu Hause. Thriller müssen nicht unbedingt in meiner Region spielen, besser weit weg und bei den anderen ist mir da schon lieber. Phantasie und Realität gehören untrennbar zusammen.

Zum Schreibverhalten: Ich plotte aktuell munter vor mich hin, habe „Konrad“ und „Sandholm“ in Arbeit. Ich bin mehr dem Thriller zugewandt, dennoch erwische ich mich immer wieder, dass es beim Plotten auf den Krimi hinaus läuft, obwohl ich das gar nicht will. Ich finde Ermittlungsarbeit total ermüdend, wenn ich darüber schreiben soll. Mir kommt es vor, als ob ich mich in Nebensächlichkeiten ergehe und in Details verliere, die ich nicht haben will. Das ist sicher mein persönliches Empfinden, ohne Ermittlungsarbeit funktioniert ja kein Krimi, aber den will ich auch nicht schreiben.

Das Vorhaben: Ich stelle den Plot zu „Sandholm“ fertig, „Konrad“ muss warten, denn „Sandholm“ reizt mich gerade mehr, und entscheide dann, wie der Verlauf sein wird bzw. wie ich meine Gedanken und Ideen zu einer Geschichte formulieren kann, damit es so wird, dass ich diese auch gerne lesen wollen würde. Wenn ich beim Schreiben schon merke, dass ich das gar nicht lesen will, dann stimmt etwas nicht. Der innere Kritiker hat seine Arbeit aufgenommen, ohne dass er gefragt worden wäre.

Aktueller Lesestoff: „Der letzte Morgen“ von Ryan David Jahn [Klick auf das Buchcover unten führt zum amazon-Link]. Es spielt im Jahr 1954 (weiß es gerade nicht genau, kann auch 1952 sein) und der Schreibstil passt absolut in diese Zeit: kantig, eckig, nicht flüssig. Ich muss immer an Western denken, obwohl null Western darin vorkommt. Auf dem Cover steht „Thriller“, den ich bis jetzt noch nicht gefunden habe (50 % gelesen). So hat jeder seine Assoziationen, sein eigenes Kopfkino, wenn er etwas liest.

Cover Der letzte Morgen

Kleiner Auszug aus „Der letzte Morgen“ (bei dem ich mich frage, ob ich das so schreiben wollen würde, wobei es absolut in diese Geschichte passt): „Wenn es jetzt nichts wird mit dem Scheißen, vergeht noch ein weiterer Tag, bis er kann, und er ist jetzt schon zwei Tage überfällig. Er versucht, so gesund wie möglich zu bleiben, ist bemüht, ganz normal zu funktionieren.“ [Nach diesem „Erlebnis“ pfeift er sich erst einmal einen „Hit“ rein]

Read Full Post »