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Posts Tagged ‘Totschlag’

An meinem NaNoWriMo-Text [Doppeltes Spiel] vom November von HIER schreibe ich weiter, komme aber nur langsam voran. Der Kopf ist voll mit anderen Gedanken. Heute hatte ich die Idee für eine Kurzgeschichte, bei der es um Weihnachten ging, d. h. ich fertigte mir ein Cluster an, mit den Gedanken, die mir zu der Geschichte einfielen. Diesmal im Notizbuch, da kein A 3-Block zur Verfügung stand.

Kurzgeschichte Cluster 004  Kurzgeschichte Cluster 005

Jetzt schreibe ich dieselbe, höre Musik, habe das Internet ausgeschaltet, um mich nicht ablenken zu lassen, bin mit meinem Text beschäftigt. Gleichzeitig frage mich einmal mehr, warum es schon wieder eine „Depri-Geschichte“ ist. Kann ich keine sonnigen Texte produzieren? Dabei hatte ich im November, beim NaNo-Schreiben, die Idee für eine Liebesromanze ohne Mord und Totschlag im Sinn. Am Ende komme ich dahin zurück, soll heißen, einer kommt immer um, auch wenn ich es zu Beginn nicht geplant hatte.

In der Weihnachts-Kurzgeschichte sterben die Eltern des Protagonisten, weil er im Alter von 10 Jahren den Tannenbaum anzündet, da er unbedingt das Kleid seiner Mutter im Schein der Kerzen leuchten sehen möchte, es aber schafft, das ganze Haus abzufackeln. Wohin ihn das bringt, können wir uns leicht ausmalen. 😉 Ich schreibe weiter…

Ich danke allen, die mir beim NaNoWriMo die Daumen gedrückt und mich unterstützt haben! 🙂

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Übung macht den Meister. Ist bekannt, ne? Ich habe mich bei schreibaufgabe.de angemeldet und bekomme nun wöchentlich eine Aufgabe geliefert, mit der ich mich jeweils beschäftigen werde.

Diese Woche geht es um „Kreativ Training“, es gab eine kleine, langweilige Begebenheit, wie sie bei Lieschen Müller und Heinz Koch jeden Tag passieren könnte. Die beiden verabreden sich in einem Café, […] und gehen nach einer Stunde wieder nach Hause. Lieschen Müller nimmt den […] und Heinz Koch geht […] zum Café.

Langweiliger geht es kaum mehr!

Anmerkung: Ich habe die Geschichte gekürzt und die Namen geändert, weil ich nicht sicher bin, ob ich das so öffentlich wiedergeben darf. Wer es genauer wissen möchte, kann sich registrieren und bekommt den wöchentlichen, kostenlosen newsletter mit den Aufgaben.

Wir sollen 30 (!) Probleme in 10 (!) Minuten finden, die dem Ganzen etwas Pepp einhauchen. Egal, wie abwegig, einfach notieren. Inneren Zensor ausschalten!

Ich gestehe, ich habe ganze 9 Probleme gefunden, aber nicht in 10 Minuten, sondern den halben Tag über…

Wenn man genug beisammen hat, sollte man drei Favoriten auswählen, die man später eventuell verwenden kann. Natürlich kann man alle seine Probleme beliebig zu Geschichten ausbauen.

Achtung: Ich habe nicht nur Mord und Totschlag, Verlust und Trauer im Programm! Es gibt auch erste Annäherungen, verliebte Blicke und heimliche Streicheleinheiten unter dem Tisch!

Da es eine WOCHENaufgabe ist, kann ich ja noch die ganze Woche über neue Probleme nachdenken… 😉

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S. 14-17:

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern (Franz Josef Degenhardt) – wer kennt das nicht? Der Großvater des Autors. 😉 Gleich auf den ersten Seiten, auch im Vorwort, wird klar, man beschäftigt sich entweder mit den Opfern oder mit den Tätern. Zumindest für mich. Sonst hätte ich einen Gewissenskonflikt. Ich kann nicht gleichzeitig Bewährungshelfer für die Täter und Anwalt für die Opfer sein.

Schnell ist man geneigt, die Täter zu verurteilen, weil sie es ja auch verdient haben, aber zu übersehen, dass es sich eben um Menschen handelt. Wie du und ich. Das oben genannte Lied ist mir bekannt, auch die Warnungen, mit wem man eben besser nichts zu tun haben sollte. Oft ist es aber so, dass gerade das „Andere“ den Reiz ausmacht, von dem sich die Menschen angezogen fühlen. Die einen belassen es beim Lesen, Filme schauen, wiederum andere leben es aus.

S. 20:

Am liebsten hätte ich das Buch in die Ecke gefeuert. Zitat: „Neben der Frage nach dem Leid der Opfer ist auch die Frage nach dem Leid der Täter zu stellen.“ Dann wird das Leid in Form von Freiheitsentzug genannt.

Hallo?

S. 25 ff:

Je weiter ich aber gelesen habe, desto weiter weg bin ich von der Opferschiene gekommen und näher an die Täter heran gerückt. Am Ende sieht man tatsächlich die Täter als Opfer, so wie mit denen umgegangen wurde. Zumindest in den beiden geschilderten Fällen. Wenn einer 35 Jahre gesessen hat, dann hat er zumindest seinen möglichen Teil der Buße abgeleistet. Das hilft den Opfern und deren Angehörigen nicht weiter, aber irgendwann muss es auch für den Täter gut sein. Der andere Mann hat 26 Jahre im Gefängnis verbracht und beide haben keinen Totschlag oder Mord begangen! Dafür bekommt man, wenn es gut läuft, weniger. Die zwei geschilderten Fälle sind ein Musterbeispiel für Personen, die nach der Sicherheitsverwahrung entlassen werden. Ich würde meinen, dass es nicht immer „so gut läuft“, wie bei den beiden. Dazu müsste man ein Buch zur „Rückfallquote“ und zu den „Wiederholungstätern“ lesen…

Das sind meine persönlichen Eindrücke, die ich beim Lesen der Lektüre gewonnen habe. Es war sehr aufschlussreich und bestimmt nicht das letzte Werk, das ich diesbezüglich gelesen habe. Mit dem Zitat: Die Strafe hat den Zweck, den zu bessern, welcher straft – das ist die letzte Zuflucht für die Verteidiger der Strafe.“ von Friedrich Wilhelm Nietzsche habe ich mich noch nicht näher befasst, mit „Die fröhliche Wissenschaft“ auch noch nicht. Bald.

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